Gegen den G20 in Hamburg! Infos & Mobi

NoG20! MV bereitet sich vor — im Juli zusammen nach Hamburg!

In weniger als zwei Monaten treffen sich die Großen der Großen zum Stelldichein in Hamburg. Denkst du jetzt an Putin, Trump & Co.? Naja, fast richtig. Die Großen sind wir, eine Bewegung, die ihren Protest gegen die sozialen Verwerfungen unserer Zeit auf die Straßen tragen werden – gegen eine Riege von Menschen, die innerhalb einer Woche die Weichen für mehr Kapitalismus, mehr Ausbeutung und mehr sozialer Ungleichheit stellen wollen.
Seit Januar 2017 diskutiert und plant aus Rostock hinaus die Gruppe „No-G20 MV“ Aktionen zu den G20-Protesten. Dabei wollen wir die Großstadtenklave so häufig wie möglich verlassen und auch in anderen Städten in MV informieren.
Meldet euch unter nog20mv@systemausfall.org, wenn ihr Interesse an den folgenden Formaten habt. Weiterlesen

Schulter an Schulter gegen Faschismus – Faşizme Karşı Omuz Omuza!

Unter dem Motto „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ demonstrierten am heutigen Sonntag Nachmittag circa 300 Menschen aus Rostock ihre Solidarität mit der kurdischen Linken. Anlass war die Verhaftung mehrerer Abgeordneter der prokurdischen Partei HDP (Demokratische Partei der Völker) in der Nacht von Donnerstag zu Freitag, unter ihnen die beiden Vorsitzenden der Partei. Der Aufzug bewegte sich Lautstark vom Hauptbahnhof über den Uniplatz zum Doberaner Platz, wo jeweils eine Kundgebung abgehalten wurde. Nebenbei wurden Flyer verteilt, die umstehenden Personen das Anliegen der Demo vermitteln konnten. Außerdem unterstrichen verschiedene Transparente die Forderung nach einem entschlossenen Widerstand gegen Faschismus über nationale Grenzen Hinweg. Weiterlesen

Das Viertel neben Lichtenhagen

Ein Viertel im Nordwesten der Hansestadt Rostock erlangte im Jahr 1992 traurige Berühmtheit – Lichtenhagen. Seit dem ist „Lichtenhagen“ neben Hoyerswerda oder der Hafenstraße in Lübeck ein Synonym für die rassistischen Pogrome Anfang der 1990er Jahre in Deutschland geworden. Dass diese massive Äußerung von Rassismus als ausgeübte Gewalt und versuchte Tötung nicht ‚überholt‘ oder ‚überwunden‘ ist, zeigen die aktuellen Entwicklungen seit dem Summer of Migration 2015 – angezündete Flüchtlingsunterkünfte oder Angriffe auf offener Straße sind für Personen, die als nicht dem eigenen „Volk“ zugehörig angesehen werden, mittlerweile (wieder) trauriger Alltag. Weiterlesen

Kein soziales Rostock

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Am 6.Juli sollte die Bürgerschaft der Stadt Rostock über den Abriss bzw. Erhalt des ehemaligen Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) in Toitenwinkel entscheiden. Der Verein Soziales Rostock e.V. hat sich vor knapp über einem Jahr gegründet, mit dem Ziel das Gebäude in Toitenwinkel und/oder in Dierkow zu erhalten, um dort Räume für alternative Wohnmöglichkeiten und sozio-kulturelle Räume zu schaffen. Weiterlesen

Eine neue Offensive von Rechts?

Europa rutscht nach rechts. Diesen Eindruck mag man gewinnen, wenn man sich die Wahlerfolge nationalistischer Parteien in vielen Ländern der „Wertegemeinschaft“, die Angriffe auf Asylunterkünfte hierzulande oder die europaweite Abschottung und Hetze gegenüber den marginalisierten und ausgebeuteten Gesellschaftsschichten vor Augen hält. Eine umfassende Dokumentation von rassistischen und neofaschistischen Übergriffen, Aufmärschen und Publikationen ist angesichts der schieren Menge kaum noch zu leisten. Weiterlesen

Spenden für Schubi!

 

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Und was gibt es Sinnvolleres, als Schubi zu unterstützen?

Im Mai 2016 ist das Urteil gegen Schubi gesprochen worden. Das Landgericht Rostock hat ihn zu 4 Jahren und 5 Monaten Haft verurteilt, das Urteil ist jedoch auf Grund der Revision noch nicht rechtskräftig. Doch das Prozessende und seine vorübergehende Freiheit bedeuten kein Ende des Verfahrens – es ist weiterhin nötig, Schubi zu unterstützen.

Die angefallenen Kosten nach über 30 Prozesstagen sind enorm. Neben seiner Haftstrafe ist Schubi dazu verurteilt worden, die Kosten der Nebenklage, die Kosten des Gerichts mit allen anfallenden Auslagen der Zeug_innen wie Reise- und Übernachtungskosten, Verdienstausfälle etc. sowie die Kosten für alle Gutachten zu zahlen. Dazu kommen natürlich die Kosten, die im Knast entstanden sind, Lebenshaltungskosten sowie die Bezahlung seiner beiden Anwälte. Und das Verfahren gegen ihn ist noch nicht vorbei: Beim Bundesgerichtshof wurde Revision gegen das vollkommen überzogene Urteil eingelegt. Auch hier kommen weitere finanzielle Belastungen auf Schubi zu.

Aufgrund des Verfahrens hat er seine Arbeit verloren und wird vor dem endgültigen Abschluss des Verfahrens in voraussichtlich über einem Jahr auch keine vergleichbar bezahlte Stelle annehmen können. Insgesamt sind die Belastungen für eine Person allein zu hoch.

Seit seiner Inhaftierung ist schon viel Geld gesammelt worden. Aber es reicht noch nicht

René Neumeister

IBAN: DE31 1506 1638 0118 5580 19

BIC: GENODEF1ANK

Volksbank Greifswald

Vielen Dank für deine Unterstützung! Free Schubi! Einer von uns – einer von euch!

Mehr Infos zu Schubis Verfahren hier