Das Viertel neben Lichtenhagen

Ein Viertel im Nordwesten der Hansestadt Rostock erlangte im Jahr 1992 traurige Berühmtheit – Lichtenhagen. Seit dem ist „Lichtenhagen“ neben Hoyerswerda oder der Hafenstraße in Lübeck ein Synonym für die rassistischen Pogrome Anfang der 1990er Jahre in Deutschland geworden. Dass diese massive Äußerung von Rassismus als ausgeübte Gewalt und versuchte Tötung nicht ‚überholt‘ oder ‚überwunden‘ ist, zeigen die aktuellen Entwicklungen seit dem Summer of Migration 2015 – angezündete Flüchtlingsunterkünfte oder Angriffe auf offener Straße sind für Personen, die als nicht dem eigenen „Volk“ zugehörig angesehen werden, mittlerweile (wieder) trauriger Alltag. Weiterlesen

Kein soziales Rostock

soziales_rostock

Am 6.Juli sollte die Bürgerschaft der Stadt Rostock über den Abriss bzw. Erhalt des ehemaligen Stadtteilbegegnungszentrum (SBZ) in Toitenwinkel entscheiden. Der Verein Soziales Rostock e.V. hat sich vor knapp über einem Jahr gegründet, mit dem Ziel das Gebäude in Toitenwinkel und/oder in Dierkow zu erhalten, um dort Räume für alternative Wohnmöglichkeiten und sozio-kulturelle Räume zu schaffen. Weiterlesen